||Alfred‐Hauptmann‐Preis
Alfred‐Hauptmann‐Preis2018-04-05T10:03:36+00:00

Alfred‐Hauptmann‐Preis

Dieser Preis ist nach dem deutschen Neuro­logen und Psych­iater Alfred Haupt­mann (1881 – 1948) benannt. Dieser hatte u.a. schon 1912 – noch als Assis­tenz­arzt – erstmals auf die antiepi­lep­ti­sche Wirkung von Pheno­bar­bital aufmerksam gemacht. 1935 wurde er aufgrund seiner jüdischen Abstam­mung von den Natio­nal­so­zia­listen aus dem Dienst als Direktor der Psych­ia­tri­schen und Nerven­klinik der Univer­sität Halle/Saale entfernt und musste in die USA emigrieren.

Der Preis wurde von 1980 bis 2008 in der Regel alle zwei Jahre durch das Epilepsie‐Kuratorium e.V. vergeben, seit 2009 ist es ein gemein­samer Preis der Deutschen und Öster­rei­chi­schen Gesell­schaften für Epilep­to­logie und der Schwei­ze­ri­schen Epilepsie‐Liga mit Vergabe auf den alle zwei Jahre statt­fin­denden gemein­samen Tagungen.

Ausge­zeichnet wird die beste wissen­schaft­liche Arbeit aus dem deutsch­spra­chigen Raum auf dem Gebiet der experi­men­tellen und klini­schen Epilep­to­logie aus den beiden letzten, der Verlei­hung voran­ge­gan­genen Jahren. Der Preis ist mit 10’000 Euro dotiert. Das Preis­geld wird seit 2009 von der Firma UCB zur Verfü­gung gestellt.

Preis­träger 2017

Gian Marco De Marchis, Basel (Foto) und Deborah Pugin, Genf sowie

Carola Haas, Freiburg i.Br.

Medien­mit­tei­lung

Bishe­rige Preis­träger

2015

Anne‐Sophie Wendling und Bernhard J. Stein­hoff, Kehl‐Kork

2013

Yvonne Weber, Tübingen

2011

Ingmar Blümcke, Erlangen sowie Claudia Brandt, Hannover

2009

Hans‐Jürgen Huppertz, Zürich; Jörg Wellmer, Bonn; Anke Maren Staack, Kehl‐Kork; Dirk‐Matthias Alten­müller, Freiburg; Horst Urbach, Bonn; Judith Kröll‐Seger, Zürich

2008

Chris­toph Hübner, Jena

2006

Ying Wang‐Tilz, Chris­tian Tilz, Elisa­beth Pauli und Hermann Stefan, Erlangen

2002

Chris­tian Bien, Bonn sowie Ulrich Ebert, Hannover

2000

Heinz Beck, Bonn sowie Alois Ebner, Bethel‐Bielefeld und Hennric Jokeit, Zürich

1998

Ortrud Stein­lein, Bonn und Thomas J. Jentsch, Hamburg sowie

Rüdiger Köhling, Anne Lücke und Heidrun Straub, Münster

1996

Claus Brühl und Otto W. Witte, Düssel­dorf sowie Chris­toph Helmsta­edter, Bonn

1994

Rainer Wolf, Franz Strehle und Hinderk M. Emrich, Hannover

1992

Hermann Stefan, Peter Schüler, Cornelia Hummel, Klaus Abraham‐Fuchs und Siegfried Schneider; Erlangen sowie Andreas Bayer, München

1990

Andreas Hufnagel, Chris­tian E. Elger, Dieter‐Karsten Böker, Detlef B. Linke, Martin Kurthen und Laszio Solymosi, Bonn

1988

Uwe Heine­mann, Köln und Istvan Mody, München sowie Jörg Walden und Otto W. Witte, Münster

1986

Hans‐Dieter Oldigs, Kiel

1984

Christin E. Elger und Erwin‐Josef Speck­mann, Münster sowie Dieter Schmidt, Berlin

1982

keine Preis­ver­lei­hung

1980

Hans‐Hasso Frey und Wolfgang Löscher, Berlin sowie Helmut Fichsel, Bonn