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Aktualisiert am 21.5.2010

 

Die auf der Website http://www.epi.ch/ zur Verfügung gestellten Informationen ersetzen den Arztbesuch nicht, sie dienen viel eher dazu, das Gespräch zwischen Patient und Arzt zu fördern. 

 

 

Epilepsie kann jeden treffen

In der Schweiz leben rund 70'000 Menschen mit Epilepsie, davon etwa 15'000 Kinder. Rund zwei Drittel können medikamentös behandelt werden. Bei einem Drittel bleibt die Epilepsie schwer behandelbar.

 

Vorurteile über Epilepsie

Epilepsie gehört zu den Gesundheitsstörungen, denen in der Öffentlichkeit mit einer Vielzahl falscher Vorstellungen und Vorurteilen begegnet wird. Einige richtige Aussagen zu Epilepsie sind:

  • Epileptische Anfälle sind nicht immer dramatisch und mit Verkrampfungen und Zuckungen verbunden, sondern können kaum merklich ablaufen, zum Beispiel kurze Absenzen, kurze Missempfindungen etc.
  • Die überwiegende Mehrzahl der Menschen mit Epilepsien ist nicht geistig behindert.
  • Epilepsie ist keine Geisteskrankheit (psychiatrische Krankheit), sondern eine neurologische Krankheit.
  • Mehr als 90 Prozent aller Epilepsien sind nicht erblich.
  • Menschen mit Epilepsie unterscheiden sich in ihrer Wesensart wie andere Menschen, es gibt keine typischen Wesenseigenschaften wie zum Beispiel eine besonders hohe Intelligenz.