Tenden­ziell ja, das Risiko ist 2–3‑mal so hoch wie bei Menschen ohne Epilepsie. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen:

  • Stürze durch Anfälle
  • Gangun­si­cher­heiten, die durch manche Medika­mente verur­sacht werden
  • Grund­er­kran­kungen, z.B. Tumoren
  • Osteo­po­rose, die durch manche, eher ältere Antikon­vul­siva mitver­ur­sacht werden kann.

Zur Vorsorge empfehlen wir regel­mäs­sige Bewegung, wenig oder gar kein Nikotin und Alkohol sowie, in Absprache mit Arzt oder Ärztin, die Einnahme von Calcium und Vitamin D. Wer über 50 ist und 10 Jahre oder mehr ein älteres Antikon­vul­sivum genommen hat (Carba­ma­zepin, Oxcar­ba­zepin, Pheno­bar­bital, Pheny­toin, Primidon oder Valproat), sollte mit dem Arzt oder der Ärztin über eine mögliche Messung der Knochen­dichte sprechen, um das Risiko von Osteo­po­rose einzuschätzen.

Letzte Aktua­li­sie­rung: November 2021
Autor: Frédéric Zubler

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