Was tun bei Zeitverschiebungen bei Fernreisen?
Hier verändert sich der Schlaf-Wach-Rhythmus nicht nur während des Fluges, sondern meist auch noch für die zwei bis drei nachfolgenden Tage. Wann immer möglich sollte man seinen normalen Rhythmus nicht abrupt umstellen.
Das „A“ und „O“ ist eine regelmässige Medikamenteneinnahme. Bei Flügen nach Westen kommt es zu einem „Zeitgewinn“ (der Reisetag verlängert sich) und bei Flügen nach Osten zu einem „Zeitverlust“ (der Reisetag verkürzt sich). Je nach Ausmass der Zeitverschiebung sollte man die Dosis der Medikamente am Reisetag erhöhen bzw. vermindern.
Faustregel: Bei Fernreisen während des Flugs die Uhr noch nicht umstellen und Medikamente zur normalen Zeit einnehmen. Zur Landung Uhr umstellen, dann Medikamente (u.U. erneut) zur gewohnten Zeit einnehmen. Eine präzisere Formel findet sich in unserem Flyer „Reisen und Epilepsie“.
Flyer «Reisen und Epilepsie»
Bei den meisten Menschen mit Epilepsie bestehen keine Bedenken gegen Ferienreisen. Bei ihnen ist die Liste der Dinge, an die sie bei der Vorbereitung einer Reise denken müssen, noch ein wenig länger als bei Menschen ohne Epilepsie.
Wichtig ist, dass der Tages- und besonders auch der Nachtablauf nicht allzu sehr durcheinander geraten.
